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Wandfarben für das Wohlbefinden

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Immer wieder haben Studien ähnliche Ergebnisse erbracht, die sich positiv auf unser Leben auswirken können: Licht und Farben wirken sich auf die Gesundheit und das persönliche Wohlbefinden aus. Wer mit diesem Wissen ausgestattet ist, kann demzufolge sein Leben und seinen Gemütszustand positiv verändern. Die eigene Kreativität ist hier auch ein Stück weit gefragt, außerdem kann dies der Anstoß zu einer Renovierung der Wohnung sein.

Der Mensch sehnt sich wie alle Lebewesen nach Wärme. Folglich sind auch warme Farben etwas sehr Erstrebenswertes. Wichtig dabei ist, dass die Farben nicht zu grell oder viel zu bunt gewählt werden. Im Wohnbereich, vor allem im Wohn- und Esszimmer sind besonders natürliche Farben zu empfehlen. Helle, weiche Pastelltöne in rötlichen Tönen und Sandfarben sorgen für eine gemütliche, heimische Atmosphäre. Wird in jedem Wohnraum jedoch dieser Farbton gewählt, wird er auf Dauer ein wenig eintönig. Aus diesem Grund sollten sinnvolle Kontraste in leuchtenden Farben gesetzt werden. Während beispielsweise die Wände, der Boden und die Möbel vorrangig in Pastelltönen gestrichen sind, kann bei der Dekoration und mit anderen kleinen Objekten in spritzigen Farben das Gesamtbild interessanter gemacht werden. Besonders spannend sind auch starke Kontraste von hellen und dunklen Farbtönen. Dunkle Rottöne können einen Raum einzigartig machen. Die Bodenfarbe sollte nach Möglichkeit in Wohnräumen heller gestaltet werden, wenn die Wände vorrangig dunkel sind. So wird verhindert, dass die Farben zu viel Helligkeit schlucken und dem Raum das angenehme Tageslicht nehmen.

Auch sogenannte "Jahreszeiten-Zimmer" sind beliebt. Hier werden die Boden- und Wandfarben so gewählt, wie sie typisch für eine bestimmte Jahreszeit sind. Ein gutes Beispiel dafür sind Räume, bei denen die Wände teilweise oder vollständig grün gestrichen sind. Diese Farbe vermittelt immer einen frischen, lebendigen Eindruck. In Kombination mit klar lackierten Möbeln und Bodendielen aus Holz entsteht sofort das Bild eines Waldes.
In der Wissenschaft wird jede Farbe mit bestimmten Charaktereigenschaften assoziiert. Rot ist zwar eine sehr warme Farbe, kann aber eine sehr aufwühlende Wirkung haben, für einen Wohnraum sind ausschließlich rote Wände daher weniger empfehlenswert.


Anders sieht es bei grünen und gelben Farbtönen aus: Grün steigert die Konzentration und das allgemeine Wohlbefinden und wirkt sich positiv auf Lernprozesse aus. Außerdem soll die Farbe bei Schlafstörungen helfen können. Gelb dagegen ist eine Farbe, auf die vor allem kreative Menschen, also Künstler, Musiker und dergleichen setzen sollten: Die Farbe macht aufgeweckt, vital und sorgt für einen guten Start in den Tag. Wichtig ist immer, dass sinnvolle Kontraste eingebaut werden, damit kein Zimmer nach einiger Zeit zu einseitig oder langweilig wirkt.